Gemeinde Eichenzell

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Adolf Penzel übergibt Leitung des Eichenzeller Heimatmuseums an Norbert Hahnel


Zehn lange Jahre hat Adolf Penzel (82) das Eichenzeller Heimatmuseum geführt. Dafür wurde er am Donnerstag, 25. Januar 2018, in einer Feierstunde im Museum besonders geehrt. Sein Nachfolger ist der pensionierte Revierförster Norbert Hahnel (61).

 

Adolf Penzel stammt aus dem Sudentenland. Im Eichenzeller Heimatmuseum richtete er 1999 zunächst eine Nische mit Ausstellungsstücken aus dem Egerland ein. Diese Sammlung wurde so groß, dass daraus 2008 eine ganze Egerländer Stube mit Exponaten aus dem Sudetenland wurde.

Als Arthur Spiegel, Gründer der Eichenzeller historischen Sammlung, 2008 krank wurde, bat der damalige Bürgermeister Rudolf Breithecker, Penzel, die Leitung des Heimatmuseums vorübergehend zu übernehmen. Eine offizielle Amtseinführung gab es deshalb nie. "Aus dieser Lösung für eine Übergangszeit wurden zehn Jahre, in der Adolf Penzel das Heimatmuseum geführt und deutlich entwickelt hat", lobte Bürgermeister Dieter Kolb. Als Vorsitzender der Egerländer Gemeinschaft in Eichenzell habe Penzel auch maßgeblich dazu beigetragen, dass Eichenzell und Plesná (früher Fleißen) im Egerland Partnergemeinden wurden. Sonderausstellungen wie zum Schulleben früher oder zuletzt zu Martin Luther hätten viel Arbeit gemacht, hätten aber auch Besucher aus ganz Deutschland in das Heimatmuseum gelockt, lobte Kolb und schloss: "Die Gemeinde darf stolz darauf sein, Bürger wie Adolf Penzel zu haben."



"Meine anfängliche Skepsis ist schnell in Freude umgeschlagen", räumte Penzel ein. Er habe sich gesagt, dass ein Museum mehr tun müsse als sammeln und aufbewahren. Es müsse auch Ausstellungen zeigen. Das tue das Eichenzeller Heimatmuseum. Viele Unterstützer, darunter seine Ehefrau Marlene, hätten die Arbeit möglich gemacht.



"Adolf Penzel ist eine Institution in Eichenzell. Er hat seine alte und die neue Heimat zusammengeführt", stellte Eichenzells Ortsvorsteher Gerhard Dehler heraus. Dem neuen Leiter Norbert Hahnel bot er seine Unterstützung an.

 

Hahnel, der in diesen Tagen nach 35 Jahren als Eichenzeller Revierförster in Pension geht, dankte dem Bürgermeister und seinem Vorgänger für ihr Vertrauen. Wegen seiner sudetendeutschen Wurzeln und seiner Vertrautheit mit der Region übernehme er die neue Aufgabe gern. Er werde die Unterstützung aller brauchen, die bisher schon für das Museum gearbeitet hätten. Heimat bedeute Identität, Wurzeln und einen festen Standpunkt zu haben. Von dort aus könne man in die Zukunft blicken.

 

Das Eichenzeller Heimatmuseum in der Munkenstraße 1 (gegenüber der Kulturscheune) öffnet jede Woche donnerstags von 16 bis 18 Uhr sowie für Gruppen auch auf Anfrage.

Mehr Infos bei der Gemeindeverwaltung unter Telefon (06659) 97922.
Dr. Volker Nies / Fuldaer Zeitung
 
 
Der neue Leiter des Heimatmuseums, Norbert Hahnel, ist erreichbar unter Tel: 06659 1661 oder E-Mail: .







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