Gemeinde Eichenzell

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» Startseite & Aktuelles » Jahresempfang der Gemeinde Eichenzell am 26.01.2018  

Jahresempfang der Gemeinde Eichenzell am 26.01.2018


2018 ist noch jung. Beim Jahresempfang am Freitag, 26. Januar 2018, im Eichenzeller Schlösschen haben die Gäste
aber schon mal eine Vorstellung bekommen, wie sich Wirtschaft und Börse in diesem Jahr entwickeln werden.
Hierzu hielten die Börsenanalysten Mick Knauff und Jürgen Schmitt einen Vortrag. Doch zuvor wagte Bürgermeister Dieter Kolb einen Rückblick und kam zu einem positiven Fazit.





"2017 war ein gutes Jahr für Eichenzell. Negative Meldungen werden viel häufiger berichtet als positive. Sie vermitteln das Gefühl, dass die Welt schlechter geworden ist. Aber das stimmt so nicht", sagte Kolb und richtete deshalb seinen Fokus vor allem auf das, was 2017 in Eichenzell gut funktioniert hat: Zum Beispiel werden bald 130 Arbeitsplätze im Industriepark Rhön entstehen, weil die Gemeinde brach liegende Parzellen angekauft und an kleinere Firmen wieder verkauft hat. Auch beim Thema "Brecheranlage" sei es zu einem Kompromiss gekommen: "In letzter Minute konnte für die Firma Weider ein neuer Standort gefunden werden", sagte Kolb.



Und dass die acht geplanten Windkraftanlagen im Gieseler Forst - vorerst - vom Tisch sind, sei ebenfalls ein gutes Ergebnis: "Das ist ein Erfolg der Bürgerinitiativen, die sich dafür eingesetzt haben", erklärte Kolb, und Edwin Balzter, Vorsitzender der Gemeindevertretung, fügte an: "Gieseler Forst, das hört sich so weit weg an, aber die Anlagen hätten die Kerzeller fast mehr betroffen als die Neuhofer. Der Wald ist das letzte Stück Natur, das wir haben."

Um diesen zu schützen, wird Eichenzell am Rippberg eine Fläche von zehn Hektar Land nicht mehr bewirtschaften, um dort einen Urwald entstehen zu lassen. "Auch das ist ein gutes Vorhaben", sagte Kolb und zählte weitere positive Entwicklungen auf: Fast 100 Bauplätze konnten 2017 im Gemeindegebiet geschaffen werden. Das Glasfaserprojekt wurde im März erfolgreich abgeschlossen. Künftig dürfen Lastwagen in Welkers nachts nur noch 30 Stundenkilometer fahren. Und das Herrenhaus, das die Gemeinde viele Jahre nur Geld gekostet hat, konnte nun einem neuen Zweck überführt werden: als Apartmenthaus für Menschen mit Behinderung. "Es gab somit viele positive Ereignisse im vergangenen Jahr, und wir blicken optimistisch in die Zukunft", betonte der Bürgermeister.

 

 

Optimistisch zeigten sich auch die Börsenanalysten Mick Knauff aus Frankfurt und Jürgen Schmitt aus Rönshausen. Unterhaltsam erklärten sie den geladenen Gästen, welche Aktien nach ihrer Erfahrung auch in Zukunft hohe Gewinne abwerfen könnten: Adidas, Nestlé, Apple, Amazon, Netflix, Facebook, und Wertpapiere der Automarken VW, BMW und Daimler.
Dies untermauerten sie mit Sätzen wie: "Made in Germany wird gekauft", "Gegessen und getrunken wird immer" oder "Luxus geht immer".
Gerade in Zeiten der Nullzinspolitik seien Sparer die Verlierer, und das Geld sei in Wertpapieren gut angelegt - wenn man langfristig denke.
"Es geht nicht darum, mal ein, zwei Jahre in Aktien zu investieren, sondern längerfristig. Schwankungen sind ganz normal. Die Wirtschaft ist konstant gewachsen", betonte Jürgen Schmitt, und Mick Knauff erklärte: "Man muss halt irgendwann den ersten Schritt tun. Um die Altersvorsorge muss man sich selbst kümmern, von der Rente wird nicht viel übrig bleiben."

 Daniela Petersen / Fuldaer Zeitung
 


 


 






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