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Feierliche Verabschiedung von Revierförster Norbert Hahnel am 18.01.2018 im Eichenzeller Schlösschen


Norbert Hahnel (61) hat in den 35 Jahren als Revierförster in Eichenzell nicht nur viel für den Wald, sondern auch die
Gemeinde getan. Das betonten alle Redner am Donnerstagvormittag, den 18.01.2018 bei derVerabschiedung des Forstmannes in den Ruhestand. Viel für Eichenzell tun will Hahnel aber weiterhin - auch in einer neuen Funktion.



Es ist ein beglückendes Gefühl, wenn ich auf mein Arbeitsleben zurückblicke. Die Arbeit hat mich erfüllt", sagte Hahnel. Seinem Neffen habe er berichtet, dass er 42 Jahre lang im Forstdienst arbeitete, davon 35 Jahre als Revierleiter in Eichenzell. Der Neffe habe ihn zunächst als Dinosaurier bezeichnet, der nicht in eine Zeit passe, in der Flexibilität und Mobilität gefragt seien, habe dann aber verstanden, dass Vertrauen und Verbindlichkeit heute mindestens ebenso wichtig seien. Hahnel dankte Ehefrau Birgit, Kollegen, Vorgesetzten und Waldbesitzern für ihre Unterstützung, insbesondere den Hofbieberer Forstamtsleitern - erst Adalbert Fischer, jetzt Florian Wilshusen - und Eichenzells Bürgermeistern - erst Rudolf Breithecker, jetzt Dieter Kolb. Mit 300 Hektar ist die Gemeinde der größte Waldbesitzer in Hahnels Revier. "Ich gehe dankbar und frohen Herzens", schloss Hahnel.





Amtsleiter Wilshusen lobte Hahnels hohe Kompetenz und seinen großen Einsatz.





Der Naturschützer Reinhard Kolb dankte Hahnel dafür, dass er viel für den Naturschutz getan habe. Er habe dazu beigetragen, dass in den Eichenzeller Wäldern bis heute kein Windrad errichtet worden sei. Kolb bezeichnete Hahnel als "mobiles, zu schützendes Naturdenkmal".



Für die Forstbetriebsgemeinschaft Hessische Rhön dankte Geschäftsführerin Ulla Müglich für das gute Miteinander.





"Eine Ära geht zu Ende", sagte Bürgermeister Dieter Kolb. "Als "Manager des Gemeindewaldes" sei es Hahnel gelungen, die wirtschaftlichen und die ökologischen Interessen der Gemeinde in Einklang zu bringen. Der Baumarten-Lehrpfad, der Albert-Schweitzer-Pfad, die Waldspielplätze in Rothemann und Rönshausen sowie die Arbeit mit Kindergärten und Schulklassen seien bleibende Verdienste Hahnels um die Gemeinde: "Wir können stolz auf einen solchen Bürger wie Norbert Hahnel sein."






Hahnel bereichere die Gemeinde auch als Dichter und Musiker. So sorgte Hahnel mit Gesangspartnerin Jenny Manns dann auch für den musikalischen Rahmen der Verabschiedung.



Hahnel übernimmt zum 1. Februar eine neue ehrenamtliche Aufgabe. Als Nachfolger von Adolf Penzel wird er neuer Leiter des Heimatmuseums Eichenzell. Neuer Leiter des Reviers Eichenzells ist nun Kay Andresen (47).
Dr. Volker Nies / Fuldaer Zeitung














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